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Furkapass: Ausbildung in Fels und Eis

Schweiz - Europa

Furkapass - Furkapass
26.07 - 29.07.2018
Mit dieser abwechslungsreichen Ausbildung für EinsteigerInnen in Fels und Eis erhältst du eine breit gefächerte Einführung, um selbständig leichte Berg- und Klettertouren durchführen zu können. Im Tourengebiet rund um den Furkapass finden wir viele lohnende Gipfel- und Tourenziele, um das Gelernte gleich in die Praxis umzusetzen.
Vertraue dabei auf unsere langjährige Erfahrung und unsere ausgezeichneten Gebietskenntnisse!

Deine Vorteile auf einen Blick:

- das gesamte alpintechnische Material wird zur Verfügung gestellt und ist im Preis inbegriffen
- vier Ausbildungs- und Tourentage für maximales Erlebnis und grösstmöglichen Lernerfolg
- ideales Ausbildungsgebiet mit einer grossen Tourenauswahl
- Höhepunkt der Woche mit Besteigung des Galenstock, 3583 m

Bergführer

Thomas Villars
Bergführer IVBV und Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis, J+S Experte Bergsteigen/Skitouren

Stimmen unserer Gäste

"Lieber Thomas!

Zum wiederholten Mal haben wir die super Foto-CD angeschaut. Aber auch ohne wäre die Woche Fels und Eis Kurs ein unvergessliches Erlebnis. Super-Sach - wie Ihr Schweizer zu sagen pflegt! Wir sind von der Kletterei richtig angefressen, wollen unbedingt dabei bleiben! Inzwischen erkunden wir die Klettergebiete im Schwarzwald, bevor es dann hoffentlich bald wieder in die Alpen geht. Jederzeit wieder gerne mit Dir - bist ein SUPER-Bergführer!

Liebe Grüsse, auch an unsere Kletterkameraden, Caroline & Erik"


"Hallo Thomas

Mein Bruder Kuno (38) und ich (44) haben den Entschluss gefasst als Berg Green-Hörner in unserem Leben noch einige Piz(e), Hörner und Stöcke unserer wunderschönen Alpen von oben anzuschauen. So starten wir mit Dir, Caroline, Erik und Steve am Sonntag Abend in Tiefenbach dieses Ausbildungs-Berg-Abenteuer mit der Materialausgabe. Jedes Stück das wir erhalten erzeugt Fragezeichen und das positive kribbeln in Bauch und Kopf steigert sich.

1. Tag: Steine und Felsbrocken richtig begehen, Knoten lernen und klettern mit Bergschuhen im Klettergarten. Bei tollem Wetter läuft es perfekt und unsicher zugleich, selbst abseilen, kein Problem, im Gegenteil, eine coole Sache. Ich staune über die Sicherheits-Aspekte und die Redundanz im Ganzen aber auch wie lange die Bergschuhe am Fels halten, weshalb die Bergschuhe vom Bergführer aber noch besser am Fels kleben ist noch ein Geheimnis...

2. Tag: Eisausbildung auf dem Rhonegletscher. Mit Steigeisen, Pickel und Eisschrauben ziehen wir los. Die Steigeisen krallen auf dem Eis, dennoch braucht es den Kopf um richtig zu gehen, denn jede kleine Dummheit endet mit Sturz. Jedermann überspringt 1 m auf der Strasse locker, weshalb will der Kopf nicht über eine Gletscherspalte von 1 m springen ? Nun, deshalb sind wir ja gekommen und üben bis es auch entspannt geht. Eisklettern, genial, noch genialer als Fels, der Tritt ist immer dabei und der Pickel hält, man kann gar nicht genug davon bekommen. Die Spaltenrettung ist äusserst spannend selbstverständlich mit neuen Knoten. Irgendwann ist aber die Kondition verbraucht und dieser super Tag auch. Beim Gletscher-Ausstieg treffen wir als überlebende High-Tech Özis, soeben dem Geltscher entkommen, auf drei Cars Chinesen, das Blitzlicht-Gewitter ist uns sicher, es ist doch erstaunlich wie sich die Kulturen mischen...

3. Tag: Unsere erste Bergtour über das Strahlengrätli. SAC-Führer, Topo und Karte haben wir studiert, das Material gezählt und gepackt, gutgelaunt bei Kaiserwetter geht’s los. Der Kopf hat alles im Griff, der Bauch aber... Nach dem Aufstieg beim Pickeldepot studieren wir den Grat und die Felsbrocken nochmals genau, sollte kein Problem sein. Plötzlich sehen wir auf dem Grat einen Bergsteiger, winzig klein wie eine Ameise. Die Wahrnehmung täuscht, diese paar Felsbrocken sind ja gewaltig, der Puls steigt. Wir steigen in diese Felsbrocken ein und klettern mehrere Seillängen. Die Gefühle sind überwältigend, alle Sinne voll ausgefahren, der warme Fels, die sehr gute Absicherung, das Erleben, dass es immer weitergeht, auch wenn ich als Berg-Anfänger zwischendurch zweifle, weil ich den nächsten Tritt oder Griff intuitiv nicht finde, weil ich meinem Gleichgewichtsgefühl nicht traue, meine Kraft scheinbar fehlt, meine Überwindung der Tiefe und der Exposition im Kopf Fragezeichen offen lässt, dann wieder das absolute „Flash“ in den Felsen hochzusteigen, den Fels und eigenen Körper zu spüren. Kurz, mehrere Stunden Adrenalin pur, ein imposantes Erlebnis, die eigene Grenze ständig vor sich her schiebend. Der Abstieg durch verschiedene Schneefelder rundet den überragenden Tag ab. Soviel habe ich noch nie in 8 Stunden über mich selbst erfahren, obwohl ich doch mehrere Jahre fleissig in die Schule gegangen bin und unleserliche Folien studiert habe....gewaltig.

4. Tag: Sommerwetter 2004, wir fahren nach Gletsch in den Klettergarten. Wir wollen unbedingt noch die Kletterfinken ausprobieren. Super Gefühl, die Kletterfinken kleben wie Schummi-Gummi, auch haben wir nun doch schon ein wenig Klettererfahrung, es macht richtig Spass. Das Wetter holt uns leider sofort wieder ein und wir erleben, dass nach 30 Sekunden Regen, der gleiche Fels aalglatt wird, auch eine gute Erfahrung. Am Nachmittag, nach der dritten Runde „reduce to the max“ geht der Rucksack zu und wir steigen zur neu renovierten Siedelenhütte (2708 m) hoch. Dort werden wir äusserst sympatisch und herzlich von der Hütten-Crew mit wunderbarem Voressen empfangen. Wir wollen als Abschlusstour den Galenstock über den Südostgrat besteigen. Die Euphorie vom ersten Tag ist einer respektvollen Einschätzung gewichen. Wir verstehen inzwischen die Worte der Kletterführer und wir wissen, dass es morgen noch einmal „mega-cool“ und doch anspruchsvoll wird.

5. Tag: Die Nacht war kurz, ob es die Höhe oder der Galenstock war, ich weiss es nicht. Aber von Müdigkeit, keine Spur. Das Wetter verunmöglicht den Galenstock, wir stecken in den Wolken. So besteigen wir „nur“ das „Chli Bilenhorn“ und trainieren das Schneefelder gehen. Trotz Wetter werden wir mit guter Aussicht belohnt. Abklettern, schwierig, viel schwieriger als hinauf und vor allem die Tiefe immer vor den Fussspitzen... Das rutschen auf dem Schnee mit gekonnter „Pickel-Bremse“ muss ebenfalls geübt sein, ist aber äusserst lustig. Thomas verblüfft uns kurz: „Wo ist die Sidelenhütte ?, Alle zeigen in irgendeine Richtung, niemand sieht, dass sie ca. 300 m vor uns in den Wolken steht. Wir müssen noch viel lernen und Erfahrungen sammeln. Den restlichen Abstieg schaffen wir wohlgelaunt und erreichen stolz, mit vielen Erfahrungen und Eindrücken gefüllt, Tiefenbach. Die Ferien sind schon vorbei, dabei wüssten wir nun wie es wirklich geht. Wir kommen wieder.

Dir Thomas, für deine ruhige, sympatische und Sicherheit ausstrahlende Art, für das neuwertige tolle Material deiner Bergschule und die perfekte Foto-CD, danken wir von Herzen.

Alle jenen, die es schon lange reizt, --- machen ---: Denn das Leben besteht nur aus Tagen an die man sich erinnert.

Grüsse an die neu gewonnen Bergkameraden Caroline, Erik, Steve, Kuno und der Crew der Siedelenhütte.

Benno"

"Sali Alex und Thomi

So nun sind meine Ferien vorbei. Danke für die schönen Momente im Furkagebiet und im Saasertal! Die Fotos der Ausbildungswoche sind tiptop!

Gruess, Steve"

Weitere Durchführungen

Preis

CHF 765.-   (pro Person / 4 - 6 Teilnehmer)

Inklusive Bergführertarif, Bergführerspesen, Kursunterlagen und komplettes benötigtes Leihmaterial. Exklusive Übernachtung und Halbpension, Getränke und allfällige Transportkosten.

Anforderungen

Berg- und Hochtourenskala
WS Wenig schwierig -  
ZS Ziemlich schwierig  
Kletterskala UIAA / Französische Skala
Mässige Schwierigkeiten, UIAA II -  
Grosse Schwierigkeiten, UIAA IV-, IV, IV+  
Anforderungen Kondition zu Fuss unterwegs
Gute Kondition  

Freude an den Bergen und die Lust, etwas Neues zu entdecken. Es werden keine alpintechnischen Kenntnisse vorausgesetzt, etwas Kondition ist aber hilfreich und steigert das Vergnügen erheblich!

Programm

Felsausbildung: Anseilen, Einrichten von Standplätzen, Sichern, Abseilen, Klettertechnik u.a.m.
Eisausbildung: Steigeisengehen, Spaltenrettung, Seilhandhabung u.a.m.
Anwendungstouren: Klein Furkahorn, Strahlengrätli, Chli Bielenhorn, Galenstock u.a.

Vorgesehenes Tourenprogramm:

1. Tag: Treffpunkt um 09.00 Uhr beim Hotel Tiefenbach an der Furkapassstrasse. Verteilen und Anpassen des Leihmaterials. Einstieg mit der Felsausbildung am Sidelenbach. Ausbildungsthemen sind die Klettertechnik, Knoten und Anseilen, Sichern, Abseilen und das Einrichten von Standplätzen. Daneben besprechen wir das Material und die Ausrüstung auf Bergtouren sowie objektive und subjektive Gefahren in den Bergen.

2. Tag: Fahrt zum Belvédère und kurzer Aufstieg zum Rhonegletscher. Heute folgt die Eisausbildung mit den Themen Anseilen auf Gletscher, Steigeisengehen, Handhabung des Eispickels, Verankerungen im Eis, Spaltenrettung und objektive Gefahren auf dem Gletscher. Je nach Lust und Laune haben wir am Nachittag nochmals Gelegenheit, eine Route im Fels zu Klettern.

3. Tag: Start zu unseren beiden Anwendungs- und Tourentagen. Aufstieg in die Sidelenhütte und weiter an den Fuss des Chli Bielenhorn. Klettertour über den beliebten und luftigen Schildkrötengrat, wo wir das gelernte im Fels selbständig umsetzen können und sicher eine Menge Spass bei dieser tollen Tour haben werden. Abstieg vom Gipfel zurück zur Sidelenhütte.
660 Höhenmeter, Aufstiegszeit ca. 2 1/2 Stunden, Kletterzeit ca. 4 Stunden

4. Tag: Höhepunkt der Woche ist die Hochtour auf den Galenstock, 3583 m. Wir besteigen diesen tollen Aussichtspunkt über den abwechslungsreichen Südostsporn, wo wir nochmals Klettern und unsere Steigeisen gebrauchen können. Abstieg über den Tiefengletscher zurück zur Sidelenhütte und ins Tal. Abschluss der Ausbildung und Heimreise.
900 Höhenmeter, Aufstiegszeit ca. 4 bis 5 Stunden, Marschzeit total ca. 9 Stunden

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Weitere Informationen
Alpenclubmitglied
Essen
Bei Angeboten mit Hotelunterkunft (falls möglich)
Alpine Kenntnisse
Leihmaterial (nur ankreuzen, falls Ausrüstung benötigt wird)
Wintertourenausrüstung
Kletterausrüstung
Hochtourenausrüstung

 
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