Es gibt insgesamt 14 Achttausender, die sich alle im Himalaya und Karakorum befinden. Der Gipfelhöhe nach sind dies der Mount Everest, 8848 m, Nepal/China, der K2, 8611 m, Pakistan/China, der Kangchendzönga, 8586 m, Nepal/Indien, der Lhotse, 8516 m, Nepal/China, der Makalu, 8485 m, Nepal/China, der Cho Oyu, 8188 m, Nepal/China/Tibet, der Dhaulagiri, 8167 m, Nepal, der Manaslu, 8163 m, Nepal, der Nanga Parbat, 8125 m, Pakistan, die Annapurna I, 8091 m, Nepal, der Gasherbrum I, 8080 m, Pakistan/China, der Broad Peak, 8051 m, Pakistan/China, der Gasherbrum II, 8035 m, Pakistan/China, und die Shishapangma, 8027 m, China/Tibet. Die magische Grenze von 8000 Metern ist natürlich willkürlich und macht nur in Metern Sinn, hat sich aber als feste Grösse für die höchsten Berge der Welt durchgesetzt. Nicht alle Gipfel sind gleichermassen für die Masse und kommerzielle Expeditionen geeignet. Am meisten werden die Gipfel des Mount Everest, des Cho Oyu, des Manaslu und des Gasherbrum II bestiegen. Am anspruchsvollsten und gefährlichsten sind die Besteigungen des K2 und der Annapurna. Ambitionierte Höhenbergsteiger:innen versuchen in der Regel, den Gipfel ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff zu erreichen. Am Mount Everest sind nur ganz wenige Menschen ohne zusätzlichen Sauerstoff unterwegs und erfolgreich. Expeditionen auf Achttausender sind mehrwöchige Unternehmungen, die eine sehr gute Akklimatisation an die grosse Höhe verlangen. Oftmals wird die Taktik des go high - sleep low angewendet, um sich schrittweise an die Höhe anzupassen. Das heisst, dass man während des Tages in eine grosse Höhe aufsteigt und für die Nacht wieder in eine tiefere, für die Nacht, den Schlaf und die Erholung besser geeignete Schlafhöhe absteigt, um sich so langsam an die Höhe zu akklimatisieren.